Geschichte der Bücherei

Von der Pfarrbücherei zur Gemeindebücherei St. Nikolaus

 

1960

Das genaue Gründungsdatum ist nicht bekannt. Der damalige Pfarrer Geistlicher Rat Mannsnetter schaffte damals über den St. Michaelsbund Bücher an, die in einem Schrank im Jugendraum des alten Mesmerhauses (jetzt Anna-Haus) untergebracht wurden.

Zu dieser Zeit wurde der Bücherdienst von der Landjugend übernommen.

Der Ausleihbetrieb hielt einige Jahre an, schlief aber mangels der Pflege des Buchbestandes und Ausleihe ein.

 

1972

Die Bücherei erwachte wieder zum Leben, als der Pfarrgemeinderat gegründet wurde. Der damalige Pfarrgemeinderat fragte damals anhand eines Fragebogens, ob Interesse besteht, dass die Pfarrbücherei wieder geöffnet wird.

Viele Pfarreimitglieder zeigten Interesse und die Bücherei wurde zum 01.12.1971 wieder in Betrieb genommen, allerdings ohne Ausleihstatistik und Anbindung an den St. Michaelsbund.

Der Jugendraum erwies sich als unattraktiver düsterer Winkel und durch Zukauf neuer Bücher wurde der Buchschrank zu klein.

Es bot sich ein anderer Raum im alten Pfarrhof an.

Im alten Pfarrhof zog das damalige Team in den späteren Jahren nochmals in einen anderen Raum.

Josef Straub aus Heimen war von Anfang an treibende Kraft, um in Opfenbach wieder eine attraktive Bücherei zu haben.

 

1979

Wiederanbindung an den St. Michaelsbund den Dachverband Katholisch öffentlicher Büchereien

in Bayern.

Nach einigem Zögern, vor allem wegen der Bürokratie, wie Statistikführung, entschloss sich die damalige Verwaltung, sich dem Michaelsbund anzuschließen. Es war dadurch eine bessere Zusammenarbeit mit der Bücherei in Lindenberg möglich und über den Dachverband konnte man Zuschüsse beantragen, die dringend benötigt wurden.

Ebenso ein großer Vorteil – die fachliche Beratung zum Bucheinkauf und Umstellung auf eine sinnvolle statistisch verwertbare Büchereiarbeit.

 

1989

Beginn der Beratungen über die Zusammenlegung der Schulbücherei und Pfarrbücherei. Auf Anraten des Michaelsbundes wurde empfohlen, mit der Gemeinde Kontakt aufzunehmen und über eine Zusammenlegung der Schulbücherei und Pfarrbücherei zu beraten.

Die Begründung:

Zwei kleine Büchereien in einer Gemeinde wie Opfenbach seien nicht rentabel. Nur durch eine Zusammenlegung ist ein ansprechendes Angebot zu gewährleisten, möglichst viele Altersgruppen abzudecken und eine Bezuschussung durch den Freistaat und Diözese zu gewährleisten.

 

Das Buchangebot musste von einem Bestand von 900 auf 2000 Bücher erweitern werden sowie eine Ausstattung mit Regalen und Arbeitsplatz wurde notwendig.

 

 

1990

Umzug mit knapp 900 Büchern in den ersten Stock des St. Anna-Haus nach dessen Fertigstellung.

 

1991

Am 26.01.1991 fand die Sitzung über die Zusammenlegung der Pfarrbücherei mit der Schulbücherei statt.

Bei dieser Sitzung wurde unter anderem folgendes beschlossen:

  • Der Name dieser Gesamtbücherei lautet „Gemeindebücherei St. Nikolaus Opfenbach
  • Trotz Zusammenlegung der Büchereien soll die Schulbücherei im Schulgebäude verbleiben
  • Die Gemeinde untersteht dem Michaelsbund, der beratend zur Seite steht und sich um die öffentlichen Zuschüsse bemüht

 

1992

Zum Januar 1992 wurde die Gemeindebücherei St. Nikolaus Opfenbach mit einem

„Tag der offenen Tür“ eröffnet. Der Bestand wurde von auf 1320 Bücher aufgestockt.

 

1998

Umzug der Bücherei in den jetzigen Standort des aufwändig sanierten „alten Pfarrhofes“

Der Buchbestand wurde auf 2100 Bücher erweitert. Einweihung und Segnung beim St. Annafest.

 

Seit 1998 hat die Gemeindebücherei St. Nikolaus ihre Heimat im Dachgeschoss des alten Pfarrhofs.

Der Buchbestand wurde stetig weiter aufgebaut und erneuert –  mittlerweile ist der Bestand auf 4200 Medien angewachsen.

 

In den letzten Jahren wurde das Angebot im Bereich Leseförderung und Veranstaltungen „Rund um die Bücherei“ immer mehr ausgebaut.

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